Archiv für den Monat: Oktober 2015

Referat: „Global Brutal –Freihandel als Fluchtursache“

Unser Bündnismitglied Wolfgang Reinicke-Abel hat ein interessantes und sehr informatives Essay mit dem Titel „Global Brutal –Freihandel als Fluchtursache“ verfasst. Dieses wurde auf dem letzten Plenum erstmals vorgetragen und anschließend angeregt diskutiert.

Wir wollen Ihnen den Text natürlich nicht vorenthalten. Klichen Sie hier für die PDF:

Global Brutal – Freihandel als Fluchtursache

Viel Spaß und Erkenntnisgewinn bei der Lektüre.

 

Plenum des Kölner Bündnisses gegen TTIP am 12. November 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk Köln

Das Kölner Bündnis gegen TTIP lädt ein zum nächsten Plenumstreffen am 12. November um 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk Köln e.V. (Obenmarspforten 7-11)

Im letzten Plenum wurde beschlossen den Fokus unserer Arbeit verstärkt auf CETA zu lenken. Das Freihandelsabkommen CETA ist fertig ausverhandelt und soll voraussichtlich schon im März 2016 ratifiziert werden. CETA bedeutet TTIP durch die Hintertür. Die Zeit drängt.
http://corporateeurope.org/sites/default/files/attachments/de-summary-public-services.pdf

Der Schwerpunkt des kommenden Plenums wird auf Aktionsplanung liegen. Unter anderem gilt es folgende Aktionen weiter vorzubereiten und zu planen:

  • Podiumsdiskussion/Infoveranstaltung im Januar/Februar 2016 zum Thema „CETA und die Auswirkungen auf kommunale Daseinsvorsorge“
  • Flyer und Kostümaktion auf Kölner Weihnachtsmärkten

Wie immer freuen wir uns auf neue Gesichter.

Bündnisplenum am 22. Oktober um 19:30 Uhr in der Alten Feuerwache

Das  nächste Plenum des Kölner Bündnisses gegen TTIP steht an.

Zeit:        Donnerstag, 22.10.2015, Beginn: 19.30 Uhr (voraussichtliches Ende 22 Uhr)

Ort:         Alte Feuerwache, Agnesviertel (Nähe Ebert- bzw. Sudermannplatz), Melchiorstr. 3, Säulenraum (Nebengebäude, u.a. mit Fahrradwerkstatt im EG, dort die Außentreppe hochgehen)

Auf dem kommenden Plenum werden wir auf die erfolgreiche Großdemonstration gegen CETA & TTIP in Berlin zurückblicken und Eindrücke austauschen. Außerdem wird es einen Vortrag zum Thema „Freihandel als Fluchtursache“ mit anschließender Diskussion geben. Es wird wie immer über anstehende Termine informiert und über künftige Bündnisaktionen beraten.

Wir freuen uns auf viele neue wie auch bekannte Gesichter!

Eindrücke von der Großdemonstration „TTIP & CETA stoppen!“ und der Schilder-Aktion des Kölner Bündnisses in Berlin

Die Großdemonstration „TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“, die am 10. Oktober 2015 in Berlin stattfand war ein voller Erfolg.

Laut Veranstalterangaben demonstrierten in Berlin 250.000 (!) Teilnehmer gegen die Freihandelsabkommen TTIP & CETA (und TiSA) und für einen gerechten Welthandel. Diese Anzahl an Demonstierenden hat alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Danke an alle die gekommen sind und mitdemonstriert haben. Der Protest kann nun nicht länger ignoriert werden!

Das Kölner Bündnis hat sich mit der Aktion „300 Kommunen TTIP-frei“ an der Großdemonstration beteiligt. Mit „CETA/TTIP/TiSA-freie Zone“-Ortsschildern und mit Hilfe zahlreicher Schildträger*innen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass bereits in 300 deutschen Kommunen, Städten und Kreisen kritische bis ablehnende Ratsresolutionen zu den Abkommen TTIP, CETA und auch TiSA erlassen worden sind. Siehe: http://www.attac.de/TTIP-in-Kommunen

Hier ein paar Eindrücke von der Demonstration und der Schilder-Aktion „300 Kommunen TTIP-frei“:

300 Kommunen gegen TTIP – Bündnisaktion auf der Großdemo in Berlin

Das Kölner Bündnis „NO-TTIP“ ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur zahlreichen Teilnahme an der Großdemonstration „TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ am 10. Oktober in Berlin auf (http://ttip-demo.de/home/).

Für unsere dortige Aktion benötigen wir eure Hilfe! (siehe auch: https://www.facebook.com/events/884674181602937/)

Unser Bündnis ist Teil der bundesweiten Attac-Initiative „10.000 Kommunen TTIP-frei“. http://www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/aktionen/ttip-in-kommunen/
In vielen Kommunen sind Bürgerinitiativen, NGOs und andere aktiv geworden, um ihre kommunale Verwaltung und Öffentlichkeit dazu zu bringen, sich kritisch mit den Deregulierungs-Abkommen (CETA, TTIP, TiSA) auseinanderzusetzen.
 
Köln hat sich am 24. März 2015 als erste Millionenstadt Deutschlands per Ratsbeschluss offiziell zur „TTIP-freien“ Zone erklärt. Grundlage für den Resolutionstext, der von einer großen Mehrheit des Kölner Stadtrates befürwortet wurde, bildete unser Bürgerantrag:
 
Neben der Stadt Köln haben sich bereits 288 (!) weitere Städte, Kommunen und Kreise, per Ratsbeschluss „TTIP-frei“ erklärt bzw. sich gegen jene Abkommen positioniert, die drohen die im Grundgesetzt verankerte kommunale Selbstbestimmung und die kommunale Daseinsvorsorge unverhältnismäßig zu beeinträchtigen. Diese erfreuliche Tatsache wollen wir auf der Großdemonstration in Berlin öffentlichkeitswirksam in Szene setzen. Dafür brauchen wir eure Hilfe!!!
 
Die Idee: Jede Kommune, die bereits TTIP-freie Zone ist, präsentiert sich auf der Demo mit einem eigenen großen Ortsschild, das auf diese Tatsache hinweist. Alle Kommunen werden sich zu einem großen Block formieren und zusammen auf dem Demozug marschieren.
 
Hierzu werden noch viele weitere Schildträger gesucht, schließlich sind knapp 300 Schilder zu vergeben, einen Träger pro Kommune/Stadt. Natürlich müssen die einzelnen Träger nicht aus der Kommune stammen, deren Schild sie tragen. Wer uns unterstützen möchte findet uns vor Demobeginn an folgendem Treffpunkt:
 
11:30 Uhr, Rahel-Hirsch-Straße, Ecke Friedrich-List-Ufer in der Nähe der Gustav-Heinemann-Brücke.
Dort steht eine große Attac Standflagge. Außerdem werden wir uns mit den Ortsschildern zu erkennen geben. Wer früh genug da ist kann sich seinen Favoriten unter den Ortsschildern aussuchen.
 
Informationen über Anreisemöglichkeiten aus Köln findet Ihr hier:
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. Setzten wir gemeinsam ein starkes Zeichen gegen die Knebelverträge CETA/TTIP & TiSA und FÜR einen gerechten Welthandel. Fairhandel statt Freihandel!
 
Die sehenswerten Ortsschilder wurden mit der Hilfe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Leichtbauweise hergestellt. Dafür ein herzliches Dankeschön.